2. Juli 2019

Patentsystem: Partnerschaftsabkommen zwischen dem Europäischen Patentamt und Argentinien
ArgentinienflaggeEPO Logo
 


EPA und INPI Argentinien unterzeichnen erstes Abkommen einer verstärkten Partnerschaft in Lateinamerika. Das Europäische Patentamt - EPA (European Patent Office - EPO) und das nationale Patentamt von Argentinien (National Institute of Industrial Property of Argeninia - INPI) haben die Verbesserung der Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Patentwesens beschlossen.

Der Präsident des EPA, António Campinos, und der Präsident des argentinischen Instituto Nacional de la Propiedad Industrial (INPI), Dámaso Pardo, unterzeichneten eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU) zur Einrichtung eines Programms für verstärkte Partnerschaften zwischen beiden Büros. Diese umfassende Kooperationsvereinbarung ist die erste ihrer Art in Lateinamerika, mit der die Einrichtung eines Büros des EPA begonnen wird.

Das Programm für verstärkte Partnerschaften des EPA zielt darauf ab, langfristige Partnerschaften mit ausgewählten Drittstaaten in strategischen und technischen Bereichen von gemeinsamem Interesse im Patentbereich aufzubauen. Ziel des Programms ist es, das globale Patentsystem weiter zu integrieren und zu stärken, indem das Netzwerk der Partnerbüros erweitert wird, die ihre Kapazitäten, Produktivität und Qualität durch die Kapitalisierung der Arbeitsergebnisse, Werkzeuge und Normen des EPA erhöhen.

Das Programm unterstützt auch die Partnerbüros bei der Unterstützung lokaler Erfinder, indem es verbesserte Dienstleistungen anbietet und eine effektive und rechtzeitige Prüfung der nationalen Erstanmeldungen gewährleistet.

Dem Strategieplan des EPA liegt die Erkenntnis zugrunde, dass die Zusammenarbeit innerhalb Europas und mit Partnern außerhalb der Mitgliedstaaten des EPA einen Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg leistet. Daher wird das Amt in mehreren Initiativen sein Netzwerk durch Vereinbarungen wie dieser zwischen dem EPA und dem INPI Argentinien weiter ausbauen.